Quote nicht nötig
FDP: Kaluza ärgert sich / Offener Brief
SV - 18.01.2012 - NEUENRADE ■ Die FDP ein Männerverein? Es ist ausgerechnet die Bundesvorsitzende der Liberalen Frauen, die die örtliche FDP Fraktionschefin und immerhin stellvertretende Vorsitzende der Liberalen Frauen West mit Äußerungen auf die Palme bringt. Bucholz hatte gesagt: „Sie haben in der FDP unheimlich Gegenwind, wenn sie zu den Liberalen Frauen zählen", soll die Saarländerin Buchholz im Zusammenhang mit weiteren, ähnlich gelagerten Äußerungen von FDP-spitzenpolitikerinnen gesagt haben. Und sie setzte noch einen drauf „Es ist ein Männerverein."
Claudia Kaluza schreibt daher einen offenen Brief: „Als langjährige FDP-Orts- und Fraktionsvorsitzende, Kreistagsmitglied sowie als stellvertretende Vorsitzende der Liberalen Frauen Westfalen West distanziere ich mich in diesem offenen Brief ganz von Ihren Äußerungen, dass die FDP ein „Männerverein" ist. Ich setze mich seit 1993 für liberale Politik ein. Gerade dass wir keine Quotenre-geluhg haben, distanziert uns doch von den anderen Parteien. Seien wir doch darauf stolz! Kaluza schreibt weiter: „Oberste Aufgabe sei es doch, eine gute liberale Politik für die Menschen in unseren Städten und Gemeinden zu leisten. „Hierfür brauche ich keine Quote". Die FDP solle endlich wieder zu ihren Wurzeln zurückkehren. Und die Liberalen dürften einfach „nicht zulassen, dass wir uns selbst weiter zerstören. Das was wir im Moment am wenigsten gebrauchen können, sind Personal- und Quotenfragen". ■ vdB
























