Grundsteuer mit Gegenstimmen der FDP erhöht

Grundsteuer mit Gegenstimmen der FDP erhöht

In diesen Tagen erhalten viele Bürgerinnen und Bürger in Neuenrade ihre neuen Grundsteuerbescheide. Damit wird die jüngst beschlossene Anpassung der Grundsteuer unmittelbar im Alltag spürbar.

In der Ratssitzung am 18.02.2026 wurde die Erhöhung der Grundsteuer beschlossen. Die FDP Neuenrade hat dieser Entscheidung klar widersprochen und gegen die Erhöhung gestimmt. Dennoch setzte sich die Mehrheitsfraktion durch, sodass die Grundsteuer von 649 % auf 870 % angehoben wurde.

Für die FDP ist diese Entscheidung ein falsches Signal zur falschen Zeit. Viele Menschen in unserer Stadt stehen bereits unter erheblichem finanziellen Druck: steigende Lebenshaltungskosten, höhere Energiepreise und weiterhin belastende Spritkosten treffen Familien, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie auch ältere Menschen gleichermaßen.

Die zusätzliche Erhöhung der Grundsteuer von über 25% verschärft diese Situation weiter und macht das Wohnen in Neuenrade erneut teurer. Gerade in einer Zeit, in der bezahlbarer Wohnraum und finanzielle Entlastung dringend notwendig wären, wird den Bürgerinnen und Bürgern damit zusätzlich in die Tasche gegriffen.

Die FDP Neuenrade steht weiterhin für eine verantwortungsvolle und maßvolle Haushaltspolitik. Statt immer neuer Belastungen braucht es eine konsequente Überprüfung der Ausgaben und eine klare Prioritätensetzung zugunsten der Bürgerinnen und Bürger. Eine nachhaltige Finanzpolitik darf nicht auf dem Rücken der Steuerzahler ausgetragen werden.